Herzlich Willkommen beim Fischereiverein Langquaid e.V.     

Spontane Fischrettung mit der Fischerjugend

Heute konnten wir 145 Giebel/Karauschen vor dem Vertrocknen in dem Überlauf-Graben vom Regenwasser-Rückhaltebecken in Langquaid retten. Vielen Dank an Kirsten Reiter für den Hinweis! Sie hat bei einem Spaziergang die Fische im Graben entdeckt, ihre Not erkannt und uns per WhatsApp mit einem Foto benachrichtigt. 

Kurze Zeit später wurde zusammen mit 3 Jungfischer vom Fischereiverein spontan mit Eimer und Kescher bewaffnet der Graben abgesucht und die zurückgebliebenen Fische gerettet. Der Großteil zappelte bereits im Gras oder Schlamm, der Graben führte kein Wasser mehr und war dabei auszutrocknen. Bei der Rettung in letzter Minute konnten 145 lebende Fische gezählt werden, nur 13 waren bereits verendet. 
Durch die Regenfälle der letzten Tage ist das Rückhaltebecken übergelaufen und die Fische wollten den Graben in Richtung Großer Laaber hinunter schwimmen. Das Gras im Bach hatte allerdings die Funktion von einem Sieb und so kamen die kleinen Fische nicht weit voran und steckten mit dem Rückgang des Wassers fest. 
Der Fischereiverein ist immer dankbar für Hinweise, wenn Fische in Not sind, egal ob es unsere Vereinsgewässer sind oder nicht. 
 
Michael Reschke, Jugendleiter vom Fischereiverein Langquaid

 

 

Große Sorge um kleinen Weiher

Die Trockenheit in Bayern macht auch vor den Gewässern in Langquaid nicht halt. Besonders der sog. „kleine Marktweiher“ ist in einem sehr bedenklichen Zustand, da der Wasserspiegel über 50cm gesunken ist. Auch der Sauerstoffgehalt des Wassers liegt laut den regelmäßigen Messungen des Jugendwarts des Fischereivereins Langquaid, Michael Reschke, bei einem bedenklichen Wert von 3.1 mg/l – karpfenartige Fische benötigen mindestens eine Sauerstoffkonzentration von 3,0 mg/l, barschartige und diverse andere Arten wie Aale und Forellen einen höheren Wert.  Sollte der Wasserstand, die Wassertemperatur sowie die Sauerstoff-konzentration sich noch weiter verschlechtern, muss der Fischereiverein schnell reagieren: ein gezieltes Abfischen des Gewässers und die Umsiedelung der Fische würde deren Überleben sichern.

Die Situation im Marktweiher, dem Mordackerbach sowie der Großen Laber bereitet dem Vorstand, Josef Englbrecht, ebenfalls Sorgen. Auch hier zeigen die Messungen Werte, die v.a. für Forellen im kritischen Bereich liegen. Nach dem letztjährigen Fischsterben wäre das der nächste Rückschlag für den Fischbestand in den Gewässern rund um Langquaid.

J.H.

Endlich wieder Fischerfest! 

Die Bilder zum Fischerfest gibt´s hier!

Über 500 Fische gegrillt am Karfreitag

 

Fleißige Mitglieder haben am Karfreitag wieder traditionell Lachsforellen und Makrelen gegrillt - und dabei mit über 500 Stück sich selbst übertroffen.

Die Vorstandschaft bedankt sich herzlich bei den Beteiligten für ihren großen Einsatz und ihr tolles Engagement!

 

Die Bilder zum Event gibt es hier.

"Fischerjugend gegen das Fischsterben"

(Allgemeine Laber-Zeitung vom 22.03.2022)

 

Das Brutboxen-Projekt von Michael und den Jungfischern wurde mit einer ganzen Seite in der Allgemeinen Laber-Zeitung veröffentlicht!

 

Seine Berichte und Fotos findet ihr hier.

 

Wer das ePaper zur Ausgabe kaufen möchte, kommt hier weiter.

Bestandsaufnahme nach Fischsterben

Nach dem massiven Fischsterben am 01.Juli 2021 in der Großen Laber hat sich die Fachberatung für Fischerei Landshut bereit erklärt, eine elektronische Bestandsaufnahme des Gewässers durchzuführen. Ziel der Aktion war, den aktuellen Fisch- und Artenbestand der Großen Laber zu bestimmen. Am 12.10.2021 war die Fachberatung vor Ort und verschiedene Gewässerabschnitte wurden mittels Elektrofischen untersucht. Das Team wurde von mehreren Mitgliedern des Fischereivereins Langquaid e.V. unterstützt. Der Vorstand des Fischereivereins zeigte sich nach ersten Einschätzungen entsetzt über die Restbestände. Die Fachberatung für Fischerei wird diesbezüglich noch eine Stellungnahme abgeben und detaillierte Besatzungsmaßnahmen vorschlagen. Die Wiederherstellung eines ökologisch angemesse-nen Artenbestands der Großen Laber steht dabei im Vordergrund. Das Wasserwirtschaftsamt unterstützt den Fischereiverein bei Neubesatzmaßnahmen sowie bei baulichen Maßnahmen am Gewässer, um die natürliche Artenvielfalt der Großen Laber wieder aufzubauen. J.H.

Engagement für die Natur

Der Fischereiverein Langquaid e.V. zeigt, dass sein Interesse nicht nur den Fischen gilt – auch außerhalb des Wassers sind seine Mitglieder tätig im Naturschutz und interessiert am Erhalt vieler Tierarten. So wurden in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister von Langquaid, dem Bauhof Langquaid und Mitgliedern des Vereins neue Nist-, Schutz- und Winterschlaf-möglichkeiten für Fledermäuse geschaffen. Sogenannte Fledermauskästen zieren seit Neuestem das Bild der Fischerhütte. Der Einzug der fliegenden Säugetiere ließ nicht lange auf sich warten – und der idyllische Ort an der Fischerhütte ist wieder um ein Naturerlebnis reicher geworden.

J.H.

Kontakt

Fischereiverein Langquaid e.V.
An der Kreuzsäule 3
84085 Langquaid
Telefon:
Mobiltelefon: 017643490555
Fax:
E-Mail-Adresse:

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